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Alle Augen auf die EuroShop 2026: Wie viel Künstliche Intelligenz braucht der Messebau?

  • vor 20 Stunden
  • 4 Min. Lesezeit

Messen sind Säulen der Wissensgesellschaft jenseits eines reinen Exponatparks. Die EuroShop muss deshalb auch daran gemessen werden, wie gut sie Antworten auf die Frage, wie viel Künstliche Intelligenz die Messewirtschaft und Messebaufirmen, die sich in Halle 1 gruppieren, liefert.

 

von Urs Seiler || 22. Februar 2026


Bild Copyright: EuroShop, Messe Düsseldorf.


Aber Hilfe! Ich bin nicht der KI-Profi. Doch ich kümmere mich drum!

 


Der Erfinder des Begriffs und der Theorie zur Erlebnisökonomie, Joe Pine (Bild oben), kommt jetzt, 26 Jahre nach der Publikation des Longsellers «Erlebniskauf - Konsum als Erlebnis. Business als Bühne. Arbeit als Theater» mit seiner brandneuen Bucherscheinung «The Transformation Economy. Guiding Customers to Achieve their Aspiration.» Joe Pine sagt im Vorwort «Es ist soweit. Die Transformationswirtschaft ist der Erlebniswirtschaft dicht auf den Fersen (...)».



Das bedeutet: Die gesamte Eventwirtschaft befindet sich in einer weiteren Transformation (gemäss Joe Pine dem fünften und letzten Wirtschaftsangebot) und es gilt, die Chancen zu ergreifen.


Der Kerngedanke: Auf die Erlebniswirtschaft, die Kunden immersive Erlebnisse anbot, folgt die Transformationsgesellschaft. Erlebnisse sind ein fundamentales Marketingangebot an Kunden - aber es reicht nicht mehr aus im Wettbewerb. Was Kunden heute wollen ist, transformiert und zu dem zu werden, was sie sein wollen.


Joe Pine sagt in FORTUNE, Harvard Business Reviev Press: «What people want, in short, is to be transformed. (...) The ends they desire are to have a better life or a better business.» Und das benötigt ein neues Denken.




Gratis: Die digitale Ökonomie!

Einer der Schlüssel oder mindestens ein Recherche-Instrument dazu, unnötig es zu unterstreichen, ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Marketing-Alltag.

 

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz befindet sich in den meisten Unternehmen noch im Anfangszustand. Wir alle sind noch am (neu) lernen. Jetzt ist der Zeitpunkt da, um KI zu verstehen, am einfachsten, indem man das Werkzeug im Tages- und Wochenplan verankert. Ich vergleiche die Notwendigkeit des Umgangs mit Künstlicher Intelligenz mit dem Lernen von Lesen, Schreiben oder dem Umgang mit Excel-Tabellen oder Power-Point-Software. Wer sie nicht nutzt, gerät ins Hintertreffen.

 

Vor 10 Jahren habe ich eine interessante Definition zu «digitaler Transformation» gelesen. Eines der Kennzeichen gemäss dieser Quelle ist «ein radikal tieferer Preis». Und die von mir im Folgenden zitierten KI-Tools sind sogar allesamt kostenlos.

 

Hier sind einige Beispiele, wie sich Künstliche Intelligenz einsetzen lässt.

 

Wie viel Künstliche Intelligenz braucht der Messebau?

Bist Du Angehöriger eines Messebau-Unternehmens? Dann stehst Du vor der Herausforderung, die Frage im Untertitel zu beantworten.

 

Hier ist, was ChatGPT dazu sagt: «Die Frage „Wie viel Künstliche Intelligenz brauchen Messebaufirmen?“ lässt sich nicht mit einer einfachen Prozentzahl beantworten – vielmehr geht es darum, wo und wie KI sinnvoll eingesetzt werden kann, um konkrete Geschäftsziele zu erreichen. Künstliche Intelligenz (KI) ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug zur Effizienzsteigerung, Automatisierung und besseren Entscheidungsfindung. Wo kann KI Messebaufirmen konkret helfen? In Projektplanung und -management:

  • KI kann bei der Terminplanung, Ressourcenplanung und Kostenoptimierung unterstützen.

  • Prognosen für Zeitaufwände und Kapazitätsengpässe werden präziser.

Beispiel-Einsatz: Automatisierte Terminoptimierung basierend auf Mitarbeiterverfügbarkeit. (...)

 

Life's a Pitch: Wenn Auftragswettbewerbe Spass machen

Der Messeprofi Lars Lockemann sagt in seinem Post auf LinkedIn, «Pitchkultur Messebau: Wie kommen wir zusammen (auf der Messe)»:


▶️ Ø 4,3 Anbieter pro Ausschreibung

▶️ Ø 4,5 Manntage Aufwand pro Pitch

▶️ 85 % ohne Pitchhonorar

▶️ Erfolgsquote für Dienstleister: etwa 1:4

 

Du kennst das, diesen wirtschaftlichen, energetischen und emotionalen Unsinn!

 

Die Studie «Pitchkultur Messebau» stammt aus dem Jahr 2012 und die Kommentare dazu auf LinkedIn sind - retrospektiv - spannend zu lesen, weil die Kommentatoren naturgemäss noch etwas im Dunkeln tappeten, was KI betrifft.

 

Aber ein Tor wäre, wer diesen Riesenaufwand (4.5 Tage im Durchschnitt!) heute nicht mit Künstlicher Intelligenz runter brechen würden. Ich habe dazu auf ChatGPT recherchiert, welche Werkzeuge in Künstlicher Intelligenz helfen können bei der Teilnahme an Pitches und bin auf eine Liste von Softwaretools gestossen:


·      Recherche: ChatGPT, Perplexity, Crunchbase, Similarweb,

·      Pitch-Story & Kultur: Notion, Miro,

·      Präsentationsdesign: Canva, Beautiful.ai, Tome (...)

·      Strategisch besonders wertvoll (!): Pitch-Argumentation herausfordern, USP schärfen, Story emotionalisieren, Konkurrenzpositionierung testen, Preisstrategie testen

 

Töricht ist aber jene Agentur, die für eine PR-Meldung inklusive Animation, 20 (!) verschiedene ai-Programme eingesetzt hat, wie mir ein Branchenkollege versichert.

 

Die Revolution in der Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Tools wie ChatGPT, Deepseek und andere sind ideale Instrumente, um zu recherchieren, nach welchen Instrumenten Unternehmen suchen, zum Beispiel Aussteller auf Messen. Bei ChatGPT sind wir darauf gestossen: «Wenn es um neue Kunden geht, suchen Aussteller nach:

·       „Neukundengewinnung“

·       „Geschäftskontakte knüpfen“

·       „Entscheider treffen“

·       „Einkäufer erreichen“

·       „Distribution aufbauen“

·       „Vertriebspartner finden“

 

Aussteller suchen auch nach Return on Investment ROI und Erfolgsmessung. Hier liefert ChatGPT folgende Schlüsselwörter (SEO key words):

·       „Messe ROI berechnen“

·       „Messeteilnahme lohnt sich?“

·       „Kosten Messestand“

·       „Messebudget planen“

·       „Lead-Tracking Messe“

·       „Messeerfolg messen“

·       Messebau Schweiz

·       Messebau Deutschland

 

Das ist eine kleine digitale Revolution, weil man jetzt keine spezialisierten SEO-Agenturen mehr benötigt. Die gängen KI-Instrumente liefern einem Schlüsselwörter und allfälllige Unsicherheiten auf den berühmten Mausklick frei ins Haus.

 

Künstliche Intelligenz auf der EuroShop und Serendipität

Wir haben in der smartville.digital Coverstory prognostiziert, dass eines der am meisten interessierenden Themen auf der EuroShop das Thema Künstliche Intelligenz sein wird und auf einige Referate hingewiesen wie der «Welcome Speech» am Sonntag, 22. Februar, 11 Uhr am IFES-Stand 1.B64.


Auf der EuroShop 2026 wird Künstliche Intelligenz (KI) eine große Rolle spielen, in den Referaten und an den Messeständen, insbesondere für den Bereich Retail-Technologie. Hier geht es auch um:

·      Innovative Standkonzepte & Ausstattung

·      Event‑Technologie und digitale Lösungen

·      Kommunikationsdesign & Besucherinteraktion

 

Solche Themen sind die Basis dafür, wie KI-gestützte Technologien in Standkonzepte eingebettet werden können.

 

Wie wir stets unterstreichen, besteht aber eine der Faszinationen des Messebesuchs in der berühmten «Serendipität» (Englisch serendipity, wir haben noch keine bessere Übersetzung auf Deutsch gefunden), das heisst, dem unerwarteten (und mit Joe Pine II «transformierenden») Erlebnis, das zu besseren Resultaten und mehr Geschäften führt. Diesbzüglich sind wir naturgemäss äusserst gespannt, was sich in Düsseldorf vom 22. bis 26. Februar ereignet, nicht zuletzt in vielen persönlichen Gespräch. Ich bin sehr gespannt. Ich freue mich auf die EuroShop. Ich freue mich auf Serendipität!

 

Fazit: KI im Tagesplan verankern

Wir alle sind noch am Lernen.

 

Verankere deshalb den Einsatz von KI in Deinem Tagesplan. Danach kommt die menschliche Kreativität zum Einsatz, die heute noch absolut unablässig ist zur Gewichtung der KI-Inhalte.

 

Immer mit dem Motto: «Wie kann ich unseren Kunden in ihrer Ambition, das zu werden, was sie sein wollen, helfen?

  

PS: Diese Coverstory wurde verfasst nach Recherchen auf ChatGPT und Deepseek. Und dann mit menschlicher Kreativität ...



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