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Easyfairs setzt Nachhaltigkeit mit dem zweiten ESG-Bericht um – vom ambitionierten Ziel zur konkreten Umsetzung.

  • vor 2 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Brüssel, 31. März 2026 – Easyfairs verstärkt seine Nachhaltigkeitsstrategie mit der Veröffentlichung eines zweiten Nachhaltigkeitsberichts. Dies signalisiert einen reiferen, datengestützten Ansatz zur Reduzierung der Umweltauswirkungen und zur Verankerung von Verantwortung im gesamten globalen Veranstaltungsportfolio.



Der Bericht markiert den Übergang von überzogenen, hochgesteckten Verpflichtungen hin zu messbarer Leistung und operativer Integration. Zentral hierfür ist die Einführung einer neuen ESG-Plattform, die es Easyfairs ermöglicht, ihren CO₂-Fußabdruck jährlich zu erfassen und zu bewerten sowie Bereiche zu identifizieren, in denen weiterer Verbesserungsbedarf besteht.



Nachhaltigkeit in das Kerngeschäft einbetten

Für Easyfairs ist Nachhaltigkeit keine Randerscheinung mehr. Sie wird direkt in die Konzeption, Durchführung und Skalierung von Veranstaltungen integriert. Nachhaltigkeitschef Nil Sönmez (siehe Bild unten) verdeutlicht dies:


„Für Easyfairs ist Nachhaltigkeit kein vorübergehender Trend oder eine reine Pflichterfüllung; unsere Verantwortung geht weit über die Organisation von Veranstaltungen hinaus. Es geht darum sicherzustellen, dass die positiven wirtschaftlichen und innovativen Auswirkungen unserer Aktivitäten nicht auf Kosten der Ressourcen unseres Planeten gehen. Indem wir Nachhaltigkeit in die Konzeption, Durchführung und Entwicklung unserer Veranstaltungen und Veranstaltungsorte integrieren, wollen wir einen echten, messbaren Wandel bewirken.“



Emissionsreduzierung bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Leistung

Die neuesten Daten belegen deutliche Fortschritte. Seit dem Basisjahr 2019 hat Easyfairs die gesamten CO₂-Emissionen um 34 % und die Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 64 % reduziert. Auch die CO₂-Intensität pro Veranstaltung ist um 27 % gesunken, was auf eine effizientere Durchführung der Veranstaltungen und nicht auf eine geringere Aktivität hindeutet.


Die Strategie zielt nicht auf einen Rückgang ab, sondern auf eine Neugestaltung der Abläufe bei Veranstaltungen, um Abfall zu reduzieren, Ressourcen zu optimieren und die Umweltauswirkungen im gesamten Portfolio zu verringern.


Veranstaltungen als Plattformen für sozialen Mehrwert

Über Umweltkennzahlen hinaus nutzt Easyfairs seine Veranstaltungen zunehmend als Plattformen für eine breitere gesellschaftliche Wirkung. Nachhaltigkeit ist mittlerweile in den Großteil der Programmgestaltung integriert, und Partnerschaften mit gemeinnützigen Organisationen gehören mittlerweile zum Standard im gesamten Portfolio.


Dieser Ansatz stärkt die Rolle von Veranstaltungen als Ökosysteme. Er vernetzt Branchen, unterstützt lokale Wirtschaften und schafft Möglichkeiten zur Zusammenarbeit.


Investitionen in Menschen und Kultur

Intern legt das Unternehmen ebenfalls Wert auf Mitarbeiterengagement und Inklusion. Ein Employee Net Promoter Score von 34 signalisiert eine positive Stimmung unter den Mitarbeitenden, und 49 % der Führungspositionen sind mittlerweile mit Frauen besetzt. Dies ist ein deutliches Zeichen für den Fortschritt hin zu einer ausgewogeneren und repräsentativeren Organisation.


Diese kulturellen Kennzahlen gewinnen zunehmend an Bedeutung, da Unternehmen nicht nur nach ihrer Leistung, sondern auch danach bewertet werden, wie sie ihre Mitarbeiter unterstützen und fördern.


Den Wandel in der gesamten Branche vorantreiben



CEO Anne Lafère (Bild oben) betont, dass Nachhaltigkeit nicht isoliert erreicht werden kann:


„Nachhaltigkeit ist keine Aufgabe, die wir allein bewältigen können. Sie erfordert das gemeinsame Engagement all unserer Stakeholder: Aussteller, Besucher, Veranstalter, Mitarbeiter, Geschäftspartner und Aktionäre. Wir sind entschlossener denn je, Grenzen zu überschreiten und neue Maßstäbe für Nachhaltigkeit in unserer Branche zu setzen. Trotz der Komplexität der globalen Lage sind wir überzeugt, dass jeder noch so kleine Schritt uns einer besseren, nachhaltigeren Zukunft näherbringt.“


Dies spiegelt einen umfassenderen Ökosystemansatz wider, bei dem der Fortschritt von der Abstimmung entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Veranstaltungen abhängt.


Ein transparenter Weg nach vorn

Was diesen zweiten Bericht auszeichnet, ist sein Realismus. Easyfairs präsentiert Nachhaltigkeit nicht als gelöstes Problem, sondern als fortlaufenden Prozess, der Messung und Verantwortlichkeit erfordert.


Durch die Kombination von Daten, Transparenz und operativen Veränderungen positioniert sich das Unternehmen an der Spitze einer Veranstaltungsbranche, von der zunehmend erwartet wird, dass sie sowohl wirtschaftlichen Wert als auch ökologische Verantwortung liefert.



Über Easyfairs

Easyfairs organisiert und veranstaltet 110 marktführende Events in 16 Ländern und betreibt acht Veranstaltungsorte in Belgien, den Niederlanden und Schweden. Die Unternehmensgruppe konzentriert sich darauf, die Teilnahme zu vereinfachen und den Nutzen von Zeit und Investitionen durch Technologie, innovative Veranstaltungsformate und ganzjährige digitale Angebote zu maximieren.


Mit einem Team von rund 940 Mitarbeitern baut Easyfairs sein Portfolio kontinuierlich aus und legt dabei weiterhin großen Wert auf Innovation, Kundenerlebnis und Community-Aufbau. Im Jahr 2025 wurde das Unternehmen zum siebten Mal in Folge von Deloitte als eines der am besten geführten Unternehmen ausgezeichnet.


 
 
 

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