JMIC stärkt globale Interessenvertretung mit drittem globalen Manifest
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Der Joint Meetings Industry Council (JMIC) hat die dritte Ausgabe seines Globalen Manifests veröffentlicht. Dieses aktualisierte Instrument zur Interessenvertretung der Veranstaltungsbranche positioniert Konferenzen, Ausstellungen und Kongresse als strategische Wirtschaftsfaktoren. Durch die Kombination neuester globaler Wirtschaftsdaten mit praktischen Empfehlungen und Fallstudien aus der Praxis will die Publikation die Position der Branche stärken und sie zu einer stärkeren Anerkennung durch Regierungen und politische Entscheidungsträger bewegen.

Von Archie Marshall || 21. Juli 2026
Die neueste Ausgabe baut auf den Versionen von 2020 und 2023 auf und enthält neue Forschungsergebnisse, praktische Leitlinien für die Interessenvertretung sowie Fallstudien aus der Praxis, um Akteure der Branche bei der effektiveren Zusammenarbeit mit Regierungen und Behörden zu unterstützen. Das überarbeitete Manifest stützt sich umfassend auf die Studie „Global Economic Significance Study 2026“ des Events Industry Council sowie auf Forschungsergebnisse zahlreicher Branchenverbände und -organisationen. Es beschreibt 15 Wege, wie Business-Events zu langfristigem strategischem Mehrwert beitragen, darunter die Förderung von Talenten, die Stärkung von Gemeinschaften, die Förderung von Nachhaltigkeit, der Aufbau von Vertrauen und die Erzielung eines messbaren Return on Investment.
Eine der wichtigsten Neuerungen der dritten Auflage ist die Aufnahme von Fallstudien und Erfolgsgeschichten aus „The Iceberg“ , der Impact-Storytelling-Plattform von JMIC. Durch die Kombination von Wirtschaftsdaten mit Beispielen langfristiger Vorteile für die lokalen Gemeinschaften möchte die Publikation nicht nur den finanziellen Beitrag von Business-Events aufzeigen, sondern auch deren umfassendere soziale und berufliche Wirkung verdeutlichen. Das Manifest enthält zudem zehn praktische Empfehlungen, die Organisationen dabei unterstützen, diese Botschaften lokal zu kommunizieren. Dabei wird anerkannt, dass die Branche zwar von einer einheitlichen globalen Darstellung profitiert, die Interessenvertretung jedoch am effektivsten ist, wenn sie auf nationale, regionale und lokale Zielgruppen zugeschnitten ist.
Die Publikation wurde von einer eigens dafür eingerichteten JMIC-Arbeitsgruppe unter der Leitung von Martin Boyle, CEO von IAPCO, mit Beiträgen von Vertretern von ICCA, UFI, IFES und dem Copenhagen Convention Bureau erstellt. James Rees, Präsident von JMIC (siehe Foto unten), erklärte, die neueste Ausgabe spiegele die Weiterentwicklung der Branche nach der Erholung von der Pandemie wider.

„Die Rolle von JMIC bei der Unterstützung der globalen Business-Event-Branche besteht darin, eine Plattform zu bieten, auf der die weltweiten Verbände und Akteure der Branche mit einer Stimme sprechen. Das Globale Manifest ist eine detaillierte Ausarbeitung einer solchen Plattform, die, nachdem sie die Branche bei ihrer Erholung von der Pandemie unterstützt hat, zu Recht für die heutige Welt konzipiert und angepasst wurde und ein unschätzbares Instrument für Kollegen und Stakeholder in allen Regionen sein wird, um ihre Interessenvertretung zu unterstützen und die starke, nachhaltige Wirkung und das Erbe von Business-Events aufzuzeigen.“
Martin Boyle, CEO von IAPCO und Vorsitzender der Arbeitsgruppe (siehe Abbildung unten), betonte, wie wichtig es sei, globale Botschaften mit lokaler Interessenvertretung in Einklang zu bringen.

„Dieses Manifest verfolgt eine wahrhaft globale Perspektive und erkennt gleichzeitig an, dass erfolgreiche Interessenvertretung letztendlich durch relevante lokale Botschaften erfolgt. Basierend auf Forschungsdaten des Events Industry Council (EIC), der Mitgliedsverbände des Joint Meetings Industry Council (JMIC) und anderer Akteure der Tagungs- und Veranstaltungsbranche wurde es als praktischer und leicht zugänglicher Leitfaden konzipiert, der Fachleute der Tagungsbranche mit klaren, anpassbaren Botschaften ausstattet, um Interessenvertretungsinitiativen und Stakeholder-Gespräche zu unterstützen – sei es als Mitglied eines unserer globalen Verbände der Tagungs- und Veranstaltungsbranche oder als unabhängiges Unternehmen.“
Das 2020 erstmals zur Unterstützung der Branchenerholung nach der COVID-19-Pandemie eingeführte Globale Manifest hat sich zu einem der wichtigsten Instrumente der JMIC-Interessenvertretung entwickelt. Die Organisation erhofft sich von der dritten Auflage eine weitere Stärkung der Anerkennung von Wirtschaftsveranstaltungen als strategische Instrumente der Politikgestaltung, die nachhaltiges Wirtschaftswachstum, Wissensaustausch und positive Auswirkungen auf die Gesellschaft bewirken können.





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