preXcon: Wo die Schweizer Wirtschaft ihre Zukunft gestaltet
Jetzt mit smartville digital kostenlos zur preXcon 2026 mit Content Hub (Fachkongress), Guided Tour und Netzwerk-Apéro: In einem kleinen, exportorientierten Land wie der Schweiz braucht es starke physische Begegnungsorte, an denen Unternehmen Kunden, Partner und Märkte erreichen können. Die preXcon schafft einen Dialog zwischen Ausstellern, BesucherInnen, Dienstleistern und weiteren Akteuren der Fertigungsindustrie. Damit wird sie zum Seismografen für die Frage, wie wettbewerbsfähig und international sichtbar die Schweizer Wirtschaft morgen sein wird.
von Urs Seiler/preXcon || 2. Oktober 2026

St. Galler Kantonalbankhalle: Vom 3. bis 5. November 2026 wird die preXcon in St. Gallen zum Treffpunkt für Fachpersonen aus Industrie, Forschung und Entwicklung.
Neue Fertigungsverfahren, steigende Qualitätsanforderungen und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz verändern die produzierende Industrie. Gleichzeitig wird es für Unternehmen immer wichtiger, technologische Entwicklungen richtig einzuordnen und deren Potenzial für die eigene Praxis zu bewerten. Die preXcon – The Precision Technology Convention – widmet sich diesen Fragestellungen in zwölf thematischen Sessions und bringt vom 3. bis 5. November 2026 Fachpersonen aus Industrie, Forschung und Entwicklung in St.Gallen zusammen.
Anmeldung für Fachbesuchende
Zukunftsthemen brauchen Orientierung. Ob in der Zerspanung, der Messtechnik oder der Produktionsplanung: Technologische Entwicklungen schreiten rasant voran. Unternehmen stehen vor der Frage, welche Technologien echten Mehrwert schaffen und wie sie sich wirtschaftlich einsetzen lassen. Genau hier setzt die preXcon an. Fachbesuchende wählen bereits beim Ticketkauf jene Sessions aus, die zu ihren aktuellen Herausforderungen und Interessen passen.
Die preXcon bringt Forschung, Industrie und Entwicklung zusammen und fördert den Innovations- und Technologietransfer in der Präzisionstechnik.
Von der Fertigungstechnologie bis zur Künstlichen Intelligenz
Welche Technologien schaffen echten Mehrwert? Welche Entwicklungen lassen sich sinnvoll in die industrielle Praxis übertragen? Diese und weitere Fragestellungen stehen im Mittelpunkt der zwölf Sessions der preXcon.

Im Foyer der St. Galler Kantonalbankhalle: Vom 3. bis 5. November 2026 wird die preXcon in St. Gallen zum Treffpunkt für Fachpersonen aus Industrie, Forschung und Entwicklung.
Sessions für die Industrie von morgen

preXcon Messeleiter Manuel Zoller.
Zwölf Sessions bieten Fach- und Führungskräften Orientierung zu aktuellen Entwicklungen.
· Precision Manufacturing: Technologien für die Fertigung von morgen: 4. November 2026
Die Session beleuchtet aktuelle Entwicklungen in der Präzisionsfertigung und deren Bedeutung für den Industriestandort Schweiz. Im Fokus stehen unter anderem die Bearbeitung anspruchsvoller Materialien wie Keramiken sowie innovative Fertigungsverfahren wie die Lasermikrobearbeitung. Fachvorträge zeigen, wie moderne Fertigungstechnologien in der industriellen Praxis eingesetzt werden.
Die Referent:innen sind:
o Dr. Amir Malakizadi, Leitung Spanende Bearbeitung und EDM, inspire AG
o Dr. Markus Mutter, SFS Group AG
o Dr.-Ing. Raoul Christoph, Geschäftsführer, Werth Messtechnik Schweiz GmbH
o Dr. Franziska Strasser, Projektleiterin, RhySearch Das Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal
· Precision Measurement: Enabler für leistungsfähige Fertigungsprozesse: 4. November 2026
Precision Measurement ist ein zentraler Baustein moderner Fertigungsprozesse. Die Session zeigt, wie Messverfahren, Qualitätsinfrastrukturen und normgerechte Bewertungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammenspielen. Der Bogen reicht vom nationalen Metrologieinstitut (METAS) bis zur Spezifikationsprüfung an realen Werkstücken.
Die Referent:innen sind:
o Prof. Dr. Michael Marxer, Leiter Kompetenzbereich Produktionsmesstechnik Institut für Mikrotechnik und Photonik (IMP), OST - Ostschweizer Fachhochschule
o Dr. Hugo Lehmann, Chief Partnership and Technology Transfer Officer, Eid. Institut für Metrologie METAS
o Prof. Dr. Martin Weisenhorn, Professor für Computer Vision und Sensor Fusion, OST - Ostschweizer Fachhochschule
o Theo Hageney, eumetron GmbH
o Sebastian Naegele, Produktmanager Oberflächenmesstechnik, Polytec GmbH
· Effizienzsteigerung durch intelligente Fertigung: 3. November 2026
Die Session zeigt, wie moderne Sensorik, Weisslichtinterferometrie und digitale Fertigungstechnologien Transparenz und Qualität in der Produktion steigern. Im Fokus stehen robotergestützte additive Fertigung, digitale Tools für effiziente und nachhaltige Spritzgussprozesse sowie datenbasierte Überwachung und KI-gestützte Optimierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Die Referent:innen sind:
o Adrian Wanek, IWK Projektmitarbeiter, OST - Ostschweizer Fachhochschule
o Prof. Dr. Daniel Omidvarkarjan, Leiter Fachbereich 3D-Druck/Additive Manufacturing, OST - Ostschweizer Fachhochschule
o Prof. Dr. Mario Studer, Leiter Fachbereich Simulation und Design, OST - Ostschweizer Fachhochschule
o Prof. Dr. Elmar Nestle, Institutsleiter IPEK, OST - Ostschweizer Fachhochschule
· Engineering Intelligence: Wie KI Engineering- und Produktionsprozesse neu definiert: 5. November 2026
Künstliche Intelligenz verändert Engineering und Produktion zunehmend. Die Session zeigt, wie die High-Tech-Industrie KI gezielt entlang der Wertschöpfung einsetzt: vom Einstieg für KMU über automatisierte Design-Workflows bis hin zu agentischer KI in Unternehmensprozessen. Interaktive Formate vertiefen Anwendungsfelder wie Qualitätskontrolle, KI-gestützte Designprozesse sowie Conversational AI für Mitarbeitende und Kund:innen.
Die Referent:innen sind:
o Ulf Huegel, Technology Officer, Huber+Suhner AG
o Philipp Gerard Trémuel, Research Scientist, OST - Ostschweizer Fachhochschule
o Ivo Lenherr, Research Scientist, OST - Ostschweizer Fachhochschule
o Tobias Waßmer, Development Engineer, VAT Vakuumventile AG
· Additive Manufacturing: Vom Hype zur industriellen Realität: 4. November 2026
Additive Fertigung ist in der industriellen Serienproduktion angekommen. Anwender:innen, Produktverantwortliche und Konstrukteur:innen teilen ihre Erfahrungen anhand konkreter Business Cases aus Kunststoff- und Metallanwendungen. Im Fokus stehen reale Anwendungsfälle sowie die Frage, wo additive Fertigung wirtschaftliche Vorteile bietet und wo konventionelle Verfahren die bessere Wahl sind.
Die Referent:innen sind:
o Monika Weder, Geschäftsführerin, form 3D
o Dr. Urs Hofmann, COO, nureo AG
o Prof. Dr. Mirko Meboldt, ETH Zürich Chair of Product Dev.& Eng. Design
o Christof Nater, Head of R&D - Ropeways and Winches, Fatzer AG
o Morten Hansen, Product Developer, Sky-Frame AG
o Raul San Miguel Peñas, Mitarbeiter Forschung / Entwicklung, inspire AG
o Daniel Werner, Leitung Additive Manufacturing, inspire AG
o Roberto Valterio, Innovation Director Group Technology, Bobst SA
o Roland Beeler, Head of Business Line, Leister Technologies AG
o David Gersinska, Stäubli Electrical Connectors AG
Weitere Sessions befassen sich unter anderem mit Photonik, Produktionsmanagement, Innovation und Wachstum sowie weiteren Themen der High-Tech-Industrie.
Fazit: Von der Theorie zur industriellen Anwendung
Im Content Hub (Fachkongress) diskutieren Expert:innen aktuelle Entwicklungen und Anwendungsbeispiele, auf dem Marktplatz werden diese in konkreten Produkten und Lösungen erlebbar. So entsteht ein direkter Austausch zwischen Forschung und Industrie.
Aufbau einer Session
1. Content Hub (Fachkongress): Fachliche Vertiefung eines Themas gemeinsam mit Expert:innen aus Forschung und Industrie.
2. Guided Tour: Passende Technologien und Anwendungen auf dem Marktplatz (Fachausstellung) erleben.
3. Netzwerk-Apéro: Austausch mit Fachpersonen, Partner:innen und Ausstellenden.








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