Wärmepumpen und thermische Netze: Starkes Interesse aus der Schweiz an der HEATEXPO 2026
Die Schweiz baut Wärmepumpen und thermische Netze aus. Auf der HEATEXPO treffen Fachbesucher vom 24. bis 26. November in der Messe Dortmund auf Technologien, Praxiswissen und Projektpartner aus dem gesamten DACH-Raum. Im Mittelpunkt stehen die aktuelle Marktdynamik, der konkrete Nutzen für Fachbesucher, der grenzüberschreitende Austausch im DACH-Raum und ein sichtbarer Schweizer Technologiebeitrag im Ausstellerportfolio.

HEATEXPO Messe Dortmund || 15. Oktober 2026
Der Wärmebereich steht in der Schweiz für rund die Hälfte des Energieverbrauchs und für mehr als 35 Prozent der Treibhausgasemissionen. 2025 wurde noch die Hälfte der Wohngebäude mit Öl oder Gas beheizt, zugleich war bereits jedes vierte Gebäude mit einer Wärmepumpe ausgestattet. Die Nutzung von Umgebungswärme durch Wärmepumpen nahm innerhalb eines Jahres um 8,4 Prozent zu, Fernwärme um 6,5 Prozent. Der Markt bewegt sich – und mit ihm wächst der Bedarf an Lösungen, die nicht nur einzelne Anlagen, sondern das gesamte System in den Blick nehmen. Das Interesse aus der Schweiz an der HEATEXPO 2026 ist deutlich spürbar. Das passt zur Marktlage.

Fachbesucher im Austausch über Wärmetechnik und technische Schnittstellen
auf der HEATEXPO.
Eine Systemaufgabe für die Schweiz
Für die weitere Umstellung der Schweizer Wärme- und Kälteversorgung müssen Erzeugung, Netze, Speicher, Gebäude, Strombedarf und Betrieb zusammengedacht werden. Hinzu kommen industrielle Prozesswärme, Abwärmenutzung, der wachsende Kühlbedarf sowie Fragen zu Digitalisierung und Finanzierung. Gerade thermische Netze sind langfristige Infrastrukturprojekte: Sie benötigen geeignete Wärmequellen, tragfähige Betreibermodelle, verlässliche Anschlussplanung und Partner, die Technik und Umsetzung zusammenführen.
Ein Messebesuch entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Genau an diesen Schnittstellen setzt die HEATEXPO 2026 an. Vom 24. bis 26. November bringt die Internationale Leitmesse für innovative Wärme- und Kälteversorgung in der Messe Dortmund Hersteller, Planende, Energieversorger, Stadtwerke, Kommunen, Wohnungswirtschaft und Industrie zusammen. Fachbesucher aus der Schweiz erhalten damit an einem Ort einen Überblick über Technologien und Dienstleistungen von der Erzeugung über die Infrastruktur bis zu Planung, Betrieb, Optimierung und Finanzierung.
Erweiterte Hallenstruktur schafft Orientierung
Die erweiterte Hallenstruktur trennt die Themen klar, ohne ihre Schnittstellen aus dem Blick zu verlieren. Halle 7 bündelt Energieerzeugung, Anlagenbau und industrielle Prozesswärme. Dort stehen unter anderem Grosswärmepumpen, Geothermie, industrielle Abwärme und weitere Energiequellen im Mittelpunkt. Eine neue Bühne und die Start-Up Area ergänzen die Ausstellung. Halle 4 konzentriert sich auf Infrastruktur, Dienstleistungen und Beratung. Der Kommunale Campus greift dort die praktische Umsetzungsperspektive von Kommunen, Stadtwerken und öffentlichen Einrichtungen auf.
Das Fachprogramm auf der Blue Stage, der Magenta Stage, im Kommunalen Campus und im CUBE vertieft die zentralen Fragen mit Vorträgen, Panels, Workshops, Masterclasses und Best Practices. Zu den Themen zählen Fernwärme, industrielle Prozesswärme, die Einbindung von Wärmepumpen in Gesamtanlagen, Geothermie, Speicher, Digitalisierung und Finanzierung. So lassen sich technische Optionen und Erfahrungen aus realen Projekten direkt miteinander vergleichen.
Schweizer Kompetenz trifft Partner im DACH Raum

Schweizer und nternationale Fachbesucher informieren sich an einem Modell für ein
vernetztes Energiesystem.
Ein konkreter Schweizer Anknüpfungspunkt ist u.a. die Yuon Control AG. Das Unternehmen zeigt in der Start-Up Area Software zur Optimierung von Wärme- und Fernwärmenetzen. Betriebsdaten werden analysiert und mit künstlicher Intelligenz genutzt, um Wärmeverteilung und Netzbetrieb zu verbessern. Das Beispiel zeigt, dass Schweizer Know-how auf der HEATEXPO nicht nur als Besucherinteresse, sondern auch im Ausstellerportfolio sichtbar wird.
Für den gesamten DACH-Raum bietet die Messe einen gemeinsamen Arbeits- und Begegnungsort. Die technischen Aufgaben ähneln sich, während Regulierung, Förderung und Marktstrukturen unterschiedliche Lösungswege hervorbringen. Der direkte Austausch hilft, Ansätze aus den drei Märkten einzuordnen, potenzielle Projektpartner kennenzulernen und grenzüberschreitende Geschäftschancen zu prüfen. Bereits 2025 kamen mehr als 200 Aussteller zusammen; rund ein Viertel davon stammte aus dem Ausland. Mit der erweiterten Ausstellungsfläche, dem ausgebauten Programm und zusätzlichen Networking-Formaten entwickelt die HEATEXPO ihr Profil als Internationale Leitmesse für innovative Wärme- und Kälteversorgung 2026 konsequent weiter.
Drei Tage für Orientierung und neue Kontakte

Der Kommunale Campus bringt Perspektiven aus Kommunen, Stadtwerken und öffentlichen Einrichtungen zusammen.
Die starke Schweizer Resonanz ist überzeugend. Wer Verantwortung für Wärme- und Kältesysteme in Energieversorgung, Kommunen, Industrie, Immobilienwirtschaft, Planung oder Beratung trägt, findet in der Messe Dortmund einen kompakten Marktüberblick und konkrete Ansprechpartner. Die HEATEXPO NIGHT am ersten Messetag am 24. November bietet zusätzlichen Raum, um Gespräche zu vertiefen und neue Kontakte im internationalen Fachpublikum aufzubauen.
Bilder: Messe Dortmund/Wolfgang Helm.
HEATEXPO 2026 | 24. bis 26. November 2026 | Messe Dortmund | www.heat-expo.de
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