Fokussierte Wachstums-ineltec für die Elektrowirtschaft: «Unsere Mitglieder brauchen die Messe»
Die Elektrobranche kann heute fast alles digital (Künstliche Intelligenz!) recherchieren. Produkte sind online verfügbar, Fachwissen ist jederzeit abrufbar und Kontakte lassen sich per Mausklick knüpfen. Warum also braucht es noch die ineltec? Die Antwort lautet: Weil Digitalisierung den persönlichen Austausch nicht ersetzt. Sie macht ihn wertvoller.
von Urs Seiler || 15. September 2026
Die Elektrobranche steht unter enormem Veränderungsdruck. Gebäude werden intelligenter, Energie wird dezentraler, Elektromobilität verändert Infrastrukturen, Licht wird digital steuerbar und klassische Elektroinstallationen wachsen mit Gebäudeautomation, IT und Energiemanagement zusammen. Für Planer, Installateure, Ingenieure und Unternehmen bedeutet das: Wer heute erfolgreich sein will, muss nicht nur Produkte kennen. Er muss Zusammenhänge verstehen.
Die Berufsorganisation EIT.swiss und die Messeverantwortlichen der ineltec hatten ihre Zusammenarbeit bereits im Vorfeld der Messe intensiviert.
EIT.swiss-Direktor Simon Hämmerli unterstrich an der ineltec-Pressekonferenz den Wert von Messen: «Wir nehmen an der ineltec teil, weil wir der Überzeugung sind, dass unsere Mitglieder eine Messe brauchen. Es geht nicht nur darum, was wir auf dem Stand (Bildmitte oben bei der Eröffnung) zeigen, sondern auch unseren Mitgliedern demonstrieren, dass sie auf die Messe kommen.»
Und er ergänzte: «Gemeinsame Impulse für Innovation, Vernetzung und nachhaltige Entwicklungen schaffen einen Mehrwert für das Messepublikum. Wir sind stolz, Partner der ineltec zu sein und dem Fachpublikum ein umfassendes Erlebnis zu bieten.»
8'629 Elektroprofis aus Planung und Handwerk informierten sich an der ineltec über Neuheiten, diskutierten aktuelle Branchenthemen und pflegten wertvolle Kontakte. Digitalisierung, Nachhaltigkeit, aber auch Preisdruck und Fachkräftemangel bewegen die Branche und unterstreichen, wie wichtig persönliche Begegnungen und neue Impulse für die gemeinsame. Weiterentwicklung sind. 8'629 Besucherinnen und Besucher nutzten die Fachmesse ineltec, um in vier Hallen neue Produkte und Lösungen von 210 Ausstellern zu entdecken.
Kompaktes Format ohne Streuverluste

Das ineltec-Kernteam von links: Christine Kern, Simon Hämmerli EIT.swiss, Messeleiterin Noëlle Marti und Kommunikationsverantwortliche Claudia Ries.
Die 210 Aussteller der zweiten Ausgabe nach der Neulancierung zeigten sich mit ihrer Teilnahme an der ineltec höchstzufrieden. Sie stellten neben der hohen Besucherfrequenz
besonders die fachliche Qualität der Gespräche mit allen relevanten Zielgruppen heraus.
Messeleiterin Noëlle Marti betont: «Wir sind überwältigt von der starken Resonanz. Unsere
hochgesteckten Erwartungen wurden nochmals übertroffen. Besonders freut mich für
Ausstellerinnen und Besucher, dass das neulancierte Konzept der ineltec genau den
Bedürfnissen des Marktes entspricht. Wir werden aufmerksam bleiben und genau zuhören,
um dies auch in Zukunft zu erfüllen.»
Hier liegt die Stärke von Messen wie der Ineltec. Ein Gespräch am Stand kann mehr auslösen als zehn Produktbroschüren. Ein spontaner Kontakt kann zum Auftrag werden. Eine Diskussion mit einem Branchenkollegen kann eine neue Perspektive eröffnen. Und eine technische Lösung lässt sich vor Ort erleben, hinterfragen und einordnen. Und für Begegnungen, die vorher niemand geplant hat.
Ausgebaute Fachbereiche – mehr Praxiswissen
Mit ihrem Angebot deckt die ineltec die zentralen Themen der Elektrobranche ab:
Elektrotechnik und Gebäudeautomation, Energie im Gebäude, E-Mobilität, Infrastruktur,
Licht, IT-Lösungen sowie Messen, Prüfen und Werkzeuge. In der aktuellen Ausgabe stärkten die Messeverantwortlichen gemeinsam mit Verbänden und Ausstellern insbesondere die Bereiche Licht und Infrastruktur. Licht erhielt eine eigene Halle mit halbstündigen Fachreferaten im Speakers Corner. Infrastruktur rückte mit Lösungen rund um Telekommunikation und Netzwerktechnik stärker in den Fokus. Die überaus positive
Resonanz bestätigte diesen Schritt.
Auch die 28 Programmpunkte in den beiden Speakers Cornern und im Konferenzraum
überzeugten. Die Branchenverbände fvb, SLG, Electrosuisse und EIT.swiss kuratierten das
Programm und sorgten für stark frequentierte Formate, in denen Fachwissen, Praxisnähe
und Austausch im Zentrum standen. Am Treffpunkt Weiterbildung informierten sich
Interessierte aller Altersklassen bei sieben Bildungsinstitutionen über Karriere- und
Entwicklungsmöglichkeiten. Gleich daneben starteten zwölf Schulklassen mit insgesamt
300 Lernenden zu geführten Nachwuchstouren und nutzten den direkten Austausch mit
Branchenprofis.
Die Ineltec ist der Live-Mehrwert für die Elektroindustrie. Der nächste Termin für den nationalen Branchentreffpunkt Ineltec ist am 13. und 14. September 2028.






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