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Vielfalt leben, Austausch gestalten: Unterschiedliche kulturelle Ausdrucksformen auf der Cultura Suisse

  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Die Cultura Suisse Messe ist einzigartig, weil sie Kultur, Bildung und gesellschaftlichen Austausch auf eine sehr eigenständige Weise verbindet. Ein Fernsehbericht verstärkte im März 2026 die nationale Ausstrahlung.


von event-ex/Cultura Suisse || 2. April 2026


Bild: Pascal Wasinger.


Während viele Institutionen sich entweder auf „hohe“ Kunst (Theater, Literatur, klassische Musik) oder auf populäre Kultur konzentrieren, bringt Cultura Suisse beides zusammen. So entsteht ein Raum, in dem unterschiedlichste kulturelle Ausdrucksformen gleichwertig nebeneinander stehen.

 

Mit 130 Ausstellenden aus den Bereichen Museumstechnik, Denkmalpflege und Kulturgüterschutz bestätigte die Cultura Suisse vom 25. bis 27. März in der denkmalgeschützten Halle 550 (sic !) in Zürich-Oerlikon eindrucksvoll ihre Bedeutung als zentrale Plattform für die Erhaltung von Kulturgütern in der Schweiz.

 

Rund 3’700 Fachbesuchende (+23 % gegenüber 2024) nutzten die Gelegenheit zum Austausch, Wissenstransfer, Networking und zur Entwicklung gemeinsamer Perspektiven zum Schutze des Schweizer Kulturerbes.

 

Bilder: Pascal Wasinger.


Fachprogramm und Themenschwerpunkte

Ergänzend zum Rahmenprogramm im Forum, boten separate Seminarbereiche zahlreiche Workshops sowie Jahresversammlungen verschiedener Fachverbände und Institutionen.

 

Besonders gefragt waren die thematischen Halbtages-Seminare zu Themen wie Vermeidung von Schäden bei der Sanierung historischer Gebäude, Schimmelbekämpfung in Museen, Archiven und Bibliotheken, Neunutzung von Kirchen und Klöstern sowie Chancen und Risiken von KI in Museen.

 

Die Messe wurde durch Dr. Beat Eberschweiler, Leiter Archäologie und Denkmalpflege des Kantons Zürich, eröffnet. In seinem Überblick zeigte er auf, wie vielfältig, anspruchsvoll und gesellschaftlich bedeutend die Denkmalpflege in der Schweiz ist. Sein Fazit zur Veranstaltung: «Es waren unglaublich intensive, spannende und lehrreiche Tage, besonders im persönlichen Austausch».

 

 «An der Cultura Suisse haben wir ein Gesicht bekommen»: Starke Präsenz der Kulturszene

Die 130 Ausstellenden, darunter rund 80 % aus der Schweiz, präsentierten Trends, Innovationen und Fachkompetenz aus allen relevanten Segmenten der Kulturgütererhaltung wie Denkmalpflege, Restaurierung, Archäologie, Handwerk, Museumstechnik, Digitalisierung, Archivierung, Multimedia sowie Softwarelösungen.

 

Unter dem Dach von «Netzwerk Kulturerbe Schweiz» waren rund zehn Verbände und Organisationen präsent. Erstmals beteiligte sich auch die kantonale Museumsvereinigung «muse-um-zürich», welche neben der Präsenz in der Halle auch Schulungen für ihre 120 Netzwerk-Museen anbot. Geschäftsführerin Cornelia Schneller: «An der Cultura Suisse haben wir in der Branche ein Gesicht bekommen und werden so besser wahrgenommen».

 

Ein Höhepunkt war der 400 m² grosse «Werkplatz», organisiert von Handwerk in der Denkmalpflege und dem Verein Fachwerkerleben. Hier wurde die Vielfalt traditioneller und restauratorischer Handwerkstechniken praxisnah demonstriert und der direkte Austausch mit Fachleuten sowie Besuchenden gepflegt.

 

Wissenstransfer, Wertschätzung und Netzwerken



Messeleiter Peter Plan (Bild oben) zeigt sich sehr zufrieden: «Zürich hat sich mit der Halle 550 als idealer Standort erwiesen, atmosphärisch passend und bestens geeignet für eine nationale Plattform. Das grosse Interesse der Ausstellenden, Fachbesuchenden und der Verbände unterstreicht den Charakter der CULTURA SUISSE als ‘Klassentreffen’ der Branche. Die Messe ist ein idealer Ort für Wissenstransfer, Wertschätzung und Netzwerken.»



«Die CULTURA SUISSE ist für uns inhaltlich enorm wichtig. Umso erfreulicher ist es, dass wir sie in diesem Jahr weiter ausbauen und neu in einer denkmalgeschützten Halle etablieren konnten» sagt Daniel Fritz (Bild oben), CEO/ Verwaltungsratspräsident des Veranstalters event-ex.

 

Die nächste CULTURA SUISSE findet im März 2028 statt.

 

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