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All business is local: Auftakterfolg für die Gastia in St Gallen

BesucherInnen kommen in großer Zahl, die Aussteller sind sehr zufrieden und der Wettbewerb ist beeindruckt: Die erstmalige Gastia in drei vollen Hallen der Olma Messen ist gelungen.


by Urs Seiler | 3. April 2023



Wenn die Messechefin Christine Bolt (Bild links, Mitte Kathrin Meyerhans, rechts Messe-Assistentin Jolanda Zgraggen) persönlich an der Lancierung ihrer neuen Gastromesse teilnimmt und den Presserundgang während der ganzen Dauer begleitet, liegt die Vermutung nahe, dass hier etwas Besonderes vor sich geht: Die Lancierung der Ostschweizer Gastromesse Gastia ist mit 121 Ausstellern gelungen, ein sehr respektabler Erfolg, zudem ein Jahr früher als geplant.


In nur neun Monaten: Die Olma Messen St. Gallen erzielen 2022 einen operativen Gewinn!

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Dieser Auftakterfolg besteht nicht nur in unseren Augen, sondern auch in den Aussagen von Veranstaltungswettbewerbern aus der ganzen Schweiz. «Für eine erstmalige Durchführung ist das ein toller Erfolg, die Durchmischung der Aussteller stimmt», sagt uns Messeprofi René Zürcher, Messeleiter der Careho in Martigny neidlos.


Wir waren am Messemontag, die Gastia läuft vom Sonntag, 2. April bis am Dienstag, 4. April, überrascht vom großen Aufmarsch des Fachpublikums, von der Qualität der Ausstellerauftritte, von der Leidenschaft des Messeteams (selbstverständlich ist das nicht überall, glauben sie mir …) und der Aufmerksamkeit für jedes Detail, etwa einen gestrafften, kompetent geführten Messerundgang.



Wer die Natur von Messen kennt weiß, wie wichtig ein quasi «natürliches» Einzugsgebiet ist und dieser Faktor scheint auf der Gastia mit der Ostschweiz gegeben. Was wie eine Selbstverständlichkeit erscheint, bewahrheitet sich jetzt im Nachhinein, aber wer hätte im voraus die Hand ins Feuer gelegt, dass der Faktor des lokalen Einzugsgebiets greift auf der Gastia?



Walter Tobler (links) vom Gastro St. Gallen Netzwerk und Aussteller auf der Gastia dazu: «Die Gastia ist eine Messe, die uns voll in die Karten spielt, um unsere Herausforderungen zu meistern.»


Die Gastia hat ein kleines Momentum auch durch die Teilnahme von national bekannten PolitikerInnen wie der Nationalrätin Esther Friedli (Bild unten links) oder Toni Brunner (rechts), auch diese ein Resultat der makellosen Planung mit dem Politikertag am Messesonntag.



Nationalrätin Esther Friedli und Toni Brunner.


Was aber ist das Geheimnis des Auftakterfolgs der Gastia? Neben dem stimmigen Räderwerk des Messeteams sind es zwei ehemalige Mitarbeiter des Wettbewerbers Igeho der MCH Group, Patrick Sägesser und Walo Dahlhäuser, die hier offenbar die richtigen Karten gespielt haben.


Von links: Rolf Brun, Olma Messen mit Eva Maria Achatz von Gastrofacts. Messeleiterin Sandy Huber. Olma Messen CEO Christine Bolt, Patrick Sägesser vom New Business Development Team, Messeleiterin Sandy Huber.


Die Gastia ist auch in den Augen von Roger Bähler vom Aussteller Turm Kaffee ein Bedarf: «Unser Erfolgsfaktor ist der Mensch - der hier zubereitet. Allein ein Knopfdruck reicht dafür nicht. Der Kunde soll sich mit uns befassen und kann hier mit uns sprechen.»




Paloma Szathmáry (links) und Romeo Brodmann vom Zigarrenlieferanten Gloria Helvetia: «Es hat eine große Zahl an FacheinkäuferInnen hier, wir sehen durchwegs volle Messehallen.»





Das Unternehmen Olma Messen will, muss wachsen. «Die Gastia ist das erste Produkt unserer Wachstumsstrategie», sagt Olma Messen CEO Christine Bolt. Dafür braucht es Geld. Jetzt werden für die Umwandlung der Genossenschaft in eine Aktiengesellschaft 20 Millionen Franken auf dem Kapitalmarkt gesucht. Am 30. November 2022 waren 6 Millionen gezeichnet, am 28. April sollen es 10 Millionen sein und in einem Jahr eben 20 Millionen.




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