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EMO Hannover: 17 Milliarden Euro Investitionen in die Schweiz

Die Schweiz zählt zu den führenden Industrienationen weltweit. Im laufenden Jahr werden die wichtigsten Anwenderbranchen von Produktionstechnologie in der Schweiz laut den britischen Wirtschaftsforschern von Oxford Economics über 17 Milliarden Euro investieren, insbesondere in Präzisionstechnik, Elektrotechnik und Maschinenbau.


by Sandro Malär | 1. Juni 2023 | Vertretung der Deutschen Messe AG für CH/Li


Von links: Christian Pfeiffer (Senior Vice President Sales Deutsche Messe AG), Andreas Züge (Geschäftsführer Hannover Fairs International GmbH Italien und Schweiz), Frank Fehlmann (Eigentümer der Fehlmann AG und Komitee-Mitglied von Swissmem), Wilfried Schäfer (Geschäftsführer VDW)

Vom 18. bis 23. September 2023 ist die EMO Hannover, die Weltleitmesse der Produktionstechnologie, für die Schweiz wichtig. Sie zeigt den internationalen Stand der Technik und blickt auf zukünftige Entwicklungen. «Wir sind überzeugt, dass diese Leitmesse einen wichtigen Beitrag für den Fortschritt der Industrie in der Schweiz leisten kann», sagt Dr. Wilfried Schäfer (Bild: ganz rechts), Geschäftsführer beim EMO-Veranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), in Deutschland. Die Schweiz ist eines von rund 40 Veranstaltungsländern der EMO World Tour.

Insgesamt haben sich bisher mehr als 1.500 Aussteller aus 43 Ländern angemeldet, davon viele Firmen aus den Top-Lieferländern der Schweiz, Deutschland, Italien, Japan, Taiwan und Frankreich.


Plattform für die Schweiz

Die deutsche und die Schweizer Wirtschaft sind eng verflochten. Von den rund 116 700 Besucher aus 149 Ländern an der letzten EMO Hannover 2019 reisten 51 Prozent von außerhalb Deutschlands an, mehr als 2.000 Experten kamen aus der Schweiz.

Hohe Energiekosten und Probleme bei der Energiebeschaffung dämpfen derzeit die Investitionslaune der Schweizer Unternehmer. Rund ein Drittel planen deshalb, in erneuerbare Energiequellen zu investieren. Produktionsexperten aus der Schweiz bietet die EMO 2023 top Informationen sowie eine hochkarätige Plattform für Dialog und Networking.

Innovate Manufacturing!

Die Produktionstechnologie steht mitten im industriellen Transformationsprozess, ist aber auch Teil der Lösung. So schafft sie gleich Lösungen für die bestehenden Herausforderungen auf Kundenseite, nämlich geänderte Nachfrage, schnellere Produktentwicklung, kleinere Losgrößen, flexiblere Fertigung. «Prozesse werden effizienter und nachhaltiger, Arbeitsabläufe flexibler, neue Mehrwertstrategien und Geschäftsmodelle entstehen», beschreibt Schäfer die Effekte.


Future Insights mit live Zukunfts-Demo

Die EMO Hannover 2023 thematisiert mit den so genannten Future Insights die Rolle der Produktionstechnologie mitten im industriellen Transformationsprozess.


The Future of Business hebt ab auf neue Märkte, neue Geschäftsmodelle, Chancen und Potenziale einer Innovationskultur im Unternehmen, die Einführung agiler Methoden, den Aufbau von Methodenwissen und den Wandel von Strukturen und Arbeitsweisen. Insofern ist die EMO Hannover eine große Wissensplattform, nicht nur für Technik, sondern auch für Organisation, Strategien und Methoden in den Unternehmen.



The Future of Connectivity greift die Trends rund um Industrie 4.0 auf: IT und Softwareengineering sind heute Schlüsselfaktoren für die Produktionstechnologie, Data Mining eine Chance für neue Geschäftsmodelle. Wichtige Grundlage für die Vernetzung sind offene Schnittstellenstandards für die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Maschinen, Geräten und Software. Die EMO Hannover 2023 demonstriert live mit verschiedenen Herstellern und Systemen, wie Vernetzung vom Shopfloor bis zur IT-Struktur funktioniert, und zeigt, wie mit den Daten die Produktion optimiert werden kann.


The Future of Sustainability in Production schließlich behandelt die Integration der Nachhaltigkeit in die Planung von Investitionen. Schäfer beschreibt den Beitrag der EMO Hannover als «präventive Ansätze, Lösungen und Konzepte zur ressourcenschonenden und klimaneutralen Produktion und Fabrikplanung, zur Kreislaufwirtschaft in der Produktion, zur zirkulären Wertschöpfung, zur energieeffizienten Produktion, zu nachhaltigen Lieferketten und zur sicheren Arbeitsplatzgestaltung».




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