«Messe wird bei uns sehr hart diskutiert»: Gründe für den Erfolg der Easyfairs Messen all about automation und maintenance
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Die Easyfairs Messen wie die all about automation und die maintenance Schweiz vom 25. bis 26. August in der Messe Zürich wachsen, aber nicht um jeden Preis. Die Qualität in der Ausstellerselektion schafft eine matchentscheidende Grundlage für das Wachstum beider Messen.

von Urs Seiler || 31. August 2026
Was unterscheidet regionale Messen wie die all about automation und die maintenance Schweiz von den vielbeschworenen Leitmessen? Leitmessen werden von Einkäufern, die eine Investition planen, besucht, Regionalmessen von Ingenieuren, die sich für Anwendungen interessieren.
Am 26. und 27. August 2026 standen in der Messe Zürich digitale Transformation, Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Predictive Maintenance, Intelligente Sensorik, Retrofit, funktional sichere Automation und kollaborative Robotik im Mittelpunkt. Die all about automation in der Messe Zürich wir in den geraden Jahren jeweils der wichtigste Treffpunkt für industrielle Automation in der Schweiz – und auch 2026 hat die Resonanz gezeigt, wie stark die Veranstaltung verankert ist.
Die dynamische Entwicklung der Messe zeigte sich in den Zahlen: 290 Aussteller präsentierten auf beiden Messen ihre Lösungen – davon 230 auf der all about automation und 60 auf der maintenance Schweiz. Das sind 15 Prozent mehr Aussteller als im 2024.
Auch auf Besucherseite legten die beiden die Veranstaltungen deutlich zu: 4.232 Fachbesucherinnen und Fachbesucher kamen nach Zürich – 33 Prozent (!) mehr als vor zwei Jahren.

Trotz dem BesucherInnen- und Ausstellerrekord unterstrich die Messeleiterin der all about automation, Tanja Waglöhner an der Pressekonferenz am 26. August in der Messe Zürich, dass Wachstum willkommen ist - die all about automation ist ein Erfolgsformat - aber nicht um jeden Preis angestrebt wird. «Wir müssen sehen, dass wir mit unseren Messen in unserem Fachbereich bleiben», sagt sie. Damit dieser nicht verwässert wird, verzichtet man lieber auf nicht unmittelbar zur Zielgruppe gehörende Aussteller und die Erweiterung auf eine zusätzliche Messehalle.
FachbesucherInnenaktionen: all about audience
Der BesucherInnenfokus von Easyfairs Messen wie der all about automation und der maintenance Schweiz und wie diese den Messebesuch erfolgreich gestalten, läuft auf zahlreichen Ebenen, aber intelligent.
Zu den BesucherInnenaktionen gehören die Last-Minute-Messenachricht am Messemorgen. Ein Messebesuch ist damit auch für Kurzentschlossene machbar. Hat das den BesucherInnenrekord ermöglicht?
MessebesucherInnen scannen an den Messeständen ihren BesucherInnenbadge und erhalten so die Informationen direkt per E-Mail zugestellt. Das ist bequem, schnell und schont die Umwelt.
Auf der App des Messeduos findet sich eine Matchmakingfunktion, auf der man sich einfach mit Gleichgesinnten - Anbieter mit Einkäufern - vernetzen kann.

Das Jobboard auf den Easyfairs-Messen wird vielseitig genutzt.
Die steigenden BesucherInnenzahlen auf den Easyfairs-Messen sind durchaus bemerkenswert und belohnen die Anstrengungen des Veranstalters.
Anders als auf anderen Messen wird die Erhebung der Zahl an FachbesucherInnen eng eingegrenzt, gezählt für den Messebericht werden nur «unique user», BesucherInnen, die am gleichen Tag die Drehkreuze mehrmals passieren zählen als Unique User. Diese Konsequenz ist Teil des Erfolgs der Easyfairs Messen. Sie sind kompakt, effizient und ohne Streuverlust beim Messepublikum.
Fachaussteller: all abaut Aussteller

Von Seiten Aussteller und Partner tönt das so:
Tina Preuss (links), Senior Business Development Managerin, Hanseatic Power Service GmbH: «Wir sind mit unseren vier Schweizer Unternehmen Erstaussteller auf der maintenance Schweiz. Für uns waren beide Messetage in der Zahl und Qualitãt unserer Leads sehr erfolgreich. Die Zahl an Leads war größer als wir erwartet hatten, auch die Atmosphäre an unserem Stand war gut, es herrschte ein Gefühl vor, dass der Stand permanent gefüllt sei. Wir haben für die maintenance 2027 bereits verlängert.»

Kurt Ullmann (rechts), Geschäfts-stellenleiter Schweizer Service Verband SKDV: «Das wichtigste Ziel unseres Verbands besteht darin, den Mitgliedern Mehrwerte zu generieren und im Austausch mit unserem Netzwerk mehr Reichweite zu ereichen. Mit dem SKDV Service Dialog wollten wir deshalb bewusst ein interaktives Forum schaffen, das aktuelle Themen rund um den Service in all seinen Facetten praxisnah aufgreift und gleichzeitig eine Brücke zur Messe bildet.Die Kunst besteht darin, die richtigen Leute anzuziehen. Das hat funktioniert. Unser Forum war über beide Messetage über weite Strecken sehr gut besucht, und die Besucherzahlen haben unsere Erwartungen mehr als erfüllt.Besonders gefreut hat uns, dass wir nicht nur unsere Mitglieder erreicht haben. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen gezielt wegen der Themen und Inhalte zum Service Dialog. Genau diesen Austausch über die Grenzen unseres Verbands hinaus wollen wir fördern und damit die Service-Community weiter vernetzen.»

Thomas Seiler, Prãsident des Schweizerischen Service Verband SKDV, sagte an der Pressekonferenz; «Je mehr Automation, desto mehr Leute braucht es, die sie verstehen. Das Wissen wollen wir auf der maintenance Schweiz auf das Feld hinausbringen.»
Warum braucht es eigentlich noch Messen?
Die wirtschaftliche Situation mit Teuerung und Effizienzgewinnen führt zu Kostendruck auf die Unternehmen. Damit werden Kommunikationsausgaben wie Messebeteiligungen in Frage gestellt.

«Unsere Mitglieder geben pro Jahr zehn bis zwölf Millionen Franken für Kommunikation aus, das ist ein enormer Betrag», sagt der Prãsident von SwissT.net, René Brugger (rechts). «Messe wird bei uns im Verband deshalb sehr hart diskutiert. Aber der Wille ist da, mit Messen weiter zu machen, insbesondere mit der all about automation. Das Absorbieren der Innovation macht Messen aus», unterstreicht er. Messen sind für die Industrie auch im Zeitalter der allmächtigen Digitalisierung (Künstliche Intelligenz!) unverzichtbar.
SwissT.net ist engagiert auf der all about automation in Zürich und der Sindex in Bern, beide im Zweijahresrhythmus. Die Sindex als Industrieplattform ist gewissermaßen die Leitmesse, die all about automation die «Arbeitsplattform». «Die all about automation und Sindex sind sehr synergetisch aufeinander abgestimmt», sagt René Brugger.

«Wir sind stolz, wie sich die maintenance Schweiz und ihre Community entwickelt», sagte Maria Soloveva, Messeleiterin der maintenance Deutschland, an der Pressekonferenz in Zürich. «Und auch die maintenance München entwickelt sich gerade sehr gut.»
TAKE OUTS: Next
Fachartikel zur all about automation und maintenance Schweiz:






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